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30 Jahre World Wide Web

Das World Wide Web hat Industrie, Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft verändert
BVDW

Am 12. März 1989 präsentierte Tim Berners-Lee seinem Arbeitgeber im CERN sein Konzept eines online-Systems aus Hypertext-Dokumenten (Websites). Seither bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.

«Das World Wide Web ist zweifelsfrei eine der grössten Erfindungen unserer Zeit», sagt Marco Junk, CEO des Bundesverbands der Digitalen Wirtschaft (BVDW) in Deutschland. «Die Auswirkungen auf Kommunikation, Wirtschaft und Gesellschaft waren enorm. Der Wandel ist dabei noch lange nicht abgeschlossen.» Tim Berners-Lee hat das Hypertext-System World Wide Web gemeinsam mit Robert Cailliau entwickelt und stellte es seinem Arbeitgeber CERN in Genf am 12. März 1989 vor. Das System ermöglichte die Entwicklung des Internets zum Massenmedium. In den frühen 90er-Jahren entstanden so die ersten Browser wie Netscape oder Internet Explorer für Nutzer weltweit. Webkataloge wie Lycos, Web.de und Yahoo ermöglichten damals bereits eine umfangreiche Recherche im Internet.

«Das World Wide Web hat den heutigen Stand der Digitalisierung ermöglicht», so Junk. «Digitalisierung durchdringt und verändert fast alle Bereiche der Wirtschaft. Das können wir auch im Bundesverband Digitale Wirtschaft feststellen. Mittlerweile zählen zu den über 650 Mitgliedsunternehmen, die der BVDW vertritt, auch Unternehmen aus der klassischen Industrie, vom Autobauer bis zum Aufzughersteller. Laut einer Studie «Digitale Nutzung» sind 46 Prozent der Bevölkerung ‚always on‘.

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