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Reffnet geht in die Verlängerung

Das Netzwerk Reffnet.ch wurde vor vier Jahren als Auftrag des Bundesrates im Rahmen des Aktionsplans «Grüne Wirtschaft» gegründet.
Pixabay

Das Bundesamt für Umwelt verlängert die finanzielle Unterstützung des Netzwerks Ressourceneffizienz Reffnet.ch um zusätzliche vier Jahre.

Mehr als 500 Unternehmen hat das Netzwerk Ressourceneffizienz Reffnet.ch seit seiner Gründung vor vier Jahren dabei beraten, wie sie ihren Materialverbrauch und damit auch die Produktionskosten nachhaltig senken können. Rund 220 dieser Unternehmen haben konkrete Massnahmen beschlossen oder diese bereits umgesetzt.

So hat beispielsweise die Saropack AG als Alternative zu den aus ökologischer Sicht problematischen PVC-Dehnfolien für die Verpackung von Früchten und Gemüsen eine Folie auf Basis von Polyethylen (PE) entwickelt. Basierend auf einer differenzierten Umweltanalyse berechnete Reffnet-Expertin Bettina Kahlert, dass die Umweltbelastung der neuen PE-Verpackung, verglichen mit der herkömmlichen PVC-Verpackung, um mehr als 95 Prozent tiefer ausfällt. Pro Jahr sollen mindestens 50 Millionen dieser neuartigen Verpackungen die alten auf dem Markt ersetzen. Dadurch werden pro Jahr etwa 1000 Tonnen CO2 weniger ausgestossen.

Über 30 Reffnet-Experten mit branchenspezifischen Fachkenntnissen unterstützen Unternehmen beim Erkennen von Effizienzpotenzialen und beim Definieren konkreter Massnahmen von der Prozessoptimierung bis zur Entwicklung neuer Produkte nach Ökodesign-Kriterien. Unternehmen profitieren zum Einstieg in das Beratungsprogramm von drei bis fünf kostenlosen Beratungstagen.

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Autor

Pressedienst pd