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Bell fordert Schadenersatz

Haben die Tierschützer die Protestaktion absichtlich nicht in ihrem Herkunftsland durchgeführt?
bellfoodgroup

Bell will die Schlachthof-Besetzer zu Schadenersatz aufrufen. Rund 130 Tierschutzaktivisten aus Frankreich und Belgien haben Ende November den Schlachthof in Oensingen SO einen ganzen Tag lahmgelegt.

Rund 130 Tierschutzaktivisten aus Frankreich und Belgien haben am 21. November den Bell-Schlachthof in Oensingen SO einen ganzen Tag lahmgelegt. Die Polizei reichte zudem wegen Hausfriedensbruch Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft ein. Nun will die Coop-Tochter gegenüber den Krawallmachern Schadenersatz geltend machen, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet.

Der Schadenersatz werde noch eruiert. Die Schadenshöhe dürfte sich aber im oberen fünfstelligen Bereich bewegen. Je nach Ausgang der Strafverfahren werde auch Rechtshilfe aus den Ländern gesucht, aus denen die Aktivisten stammen, wie ein Sprecher gegenüber der AWP zitiert wird.

Die 130 Tierschutzaktivisten stürmten am Morgen das Gelände des Bell-Betriebs in Oensingen, in welchem Rinder zur Schlachtung angeliefert werden. Mehrere Menschen wurden auch leicht verletzt. Die Tierschützer hatten sich teilweise in den Treibgängen angekettet und mussten mit einem Bolzenschneider befreit werden.