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Lindt & Sprüngli: Wachstum trotz schwieriger Marktverhältnisse

Lindt & Sprüngli erzielte im Geschäftsjahr 2018 ein solides Umsatzwachstum, gewann trotz der schwierigen Bedingungen an Marktanteilen.
Lindt

Lindt & Sprüngli konnte im letzten Jahr beim Umsatz ein deutliches Plus verzeichnen. Das Unternehmen rechnet auch in den nächsten Monaten mit einem starken Wachstum.

Lindt & Sprüngli erzielte im 2018 ein solides Umsatzwachstum, gewann Marktanteile hinzu und wuchs nach eigenen Angaben schneller als der gesamte Schokoladenmarkt. Konkret hat Lindt & Sprüngli den Umsatz im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 4,313 Milliarden Franken gesteigert. Ein organisches Wachstum von 5,6 Prozent verbuchte das Unternehmen in Europa. In den USA betrug das Wachstum noch 2,8 Prozent. Besonders positiv entwickelte sich gemäss der Mitteilung der Umsatz in Grossbritannien, Deutschland, Österreich und Spanien.

Zunehmender Preisdruck und gesättigte Märkte

Den osteuropäischen Tochtergesellschaften gelang es offenbar, den Umsatz zweistellig zu steigern. Wie Lindt und Sprüngli in der Mitteilung hervorhebt, habe sich das Marktumfeld als schwierig erwiesen, weil in Europa und in den USA die Schokoladenmärkte gesättigt seien. Ein zunehmender Preisdruck erschwere die Marktverhältnisse zusätzlich.

Man hebt aber das doppelstellige Wachstum von Lindt & Sprüngli in Kanada hervor. Auch Lindt USA und Ghirardelli verzeichneten demnach ein Umsatzplus. Dort seien vor allem die Marken Lindt USA und Ghirardelli schneller als der Markt gewachsen. Die Abverkäufe an Weihnachten verliefen laut eigenen Angaben zufriedenstellend und das Sortiment für den Valentinstag komme bei den Handelspartnern gut an. Auch die zuckerfreie Stevia-Linie entwickelte sich demnach positiv und legte beim Marktanteil zu.  

Für das Berichtsjahr 2018 erwartet das Unternehmen eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge im Rahmen der mittel- bis langfristigen strategischen Ziele. Unterstützt von einem höheren Wachstum in der Region NAFTA, erwartet man mittel- bis langfristig ein Umsatzwachstum von 5-7 Prozent und weiterhin eine kontinuierliche Verbesserung der operativen Gewinnmarge von 20-40 Basispunkten.