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BIT-Chef Giovanni Conti verlässt Bundesamt aufgrund von Differenzen

Das EFC löst den Vertrag mit Giovanni Conti mit Wirkung zum August.
EFD

Gefordert seien neue Zielbilder bei Struktur und Prozessen zugunsten der Erbringung der Leistungen für Departemente, Bundesämter und externe Kunden, heisst es seitens des Finanzdepartements.

Das Arbeitsverhältnis mit Giovanni Conti, Direktor des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT), wird per Ende August 2019 im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Departementsvorsteher EFD aufgelöst. Giovanni Conti wurde am 20. April 2011 vom Bundesrat zum Direktor des BIT ernannt. Er führte das BIT mit fachlicher Kompetenz und mit fundiertem Wissen insbesondere in der Telekommunikation, der IT- und Rechenzentreninfrastruktur sowie in der Softwareentwicklung. In den acht Jahren seines Wirkens hat er die technologischen Entwicklungen zugunsten der Leistungsbezüger des BIT entscheidend weitergebracht und Effizienzsteigerungen implementiert.

Nach Einschätzung des EFD bringt die Digitalisierung einen erhöhten Handlungsbedarf für die IKT der Bundesverwaltung. Gefordert sind neue Zielbilder bei Struktur und Prozessen zugunsten der Erbringung der Leistungen für Departemente, Bundesämter und externe Kunden. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen betreffend die Weiterentwicklung des BIT haben Bundesrat Ueli Maurer und Direktor Giovanni Conti einvernehmlich beschlossen, dass die anstehenden Herausforderungen mit einer neuen Amtsleitung angegangen werden sollen.

Das BIT umfasst 1100 Mitarbeitende und 80 Lernende und erbringt Leistungen im Umfang von über 450 Millionen Franken. Das BIT ist nach wie vor eines der fünf grössten Informatik-Dienstleistungsunternehmen der Schweiz. Giovanni Conti wird das BIT noch bis Mitte Juni 2019 leiten. Die Stelle des Direktors BIT wird im ordentlichen Verfahren neu ausgeschrieben.

 

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