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Blockchain verändert Energiebranche

Es gilt die dezentralisierte Energieproduktion, Smart Meter und das Internet der Dinge miteinander zu verknüpfen

Einer aktuellen Studie der Consultingfirma Detecon zufolge sind 46 Prozent der Energieversorgungsunternehmen (EVU) bereits mit Massnahmen beschäftigt, die den Einsatz von Blockchain-Technologien vorbereiten. Allerdings soll es laut der Hälfte der Befragten mindestens noch zwei Jahre dauern, bis die Marktreife im Energiemarkt erreicht sei.

Der Umstieg auf regenerative Stromerzeugung verbunden mit einer dezentralisierten Energieproduktion, getrieben durch Smart Meter und das Internet der Dinge, sowie die Digitalisierung stellen die EVU vor grosse Herausforderungen. Die EVU müssen die dezentralen Energieerzeuger aggregieren, die entstehenden Daten organisieren und parathalten. 

"Intermediäre werden auf Dauer vom Markt verschwinden. Dank Blockchain interagieren Erzeuger und Verbraucher direkt miteinander, was den Energiehandel und -vertrieb komplett verändern wird", sagt Rüdiger Schulze, Partner bei Detecon. Zudem wird sie neue Geschäftsmodelle unterstützen – vor allem in den Bereichen E-Mobilität und Nachbarschaftsmodelle, sogenannte Microgrids.

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