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Elektromagnetisch verträglich

Auch auf Rennebene werden immer mehr Komponenten verbaut, deren IT-Schaltkreise - auf hohen Frequenzen getaktet - sich gegenseitig nicht beeinträchtigen dürfen.

Elektronische Schaltkreise in digitalisierten Systemen sind oft auf hohen Frequenzen getaktet. Komponenten und Steuerungen, wie sie in IT-gestützten Anwendungen in zunehmenden Stückzahlen zur Anwendung kommen, so zu verbauen, dass sie sich gegenseitig nicht stören oder gar „schachmatt“ setzen, ist für künftige Ingenieure von essentieller Bedeutung. So war auch ein Vortrag von Würth Elektronik eiSos zum Thema „Elektromagnetische Verträglichkeit“ (EMV) hochinteressant für junge Leute, die an einer „Formula Student“ teilnehmen, einem internationalen Konstruktionswettbewerb für Studenten, die einsitzige Formel-Rennwagen konzipieren. Kleine Konzession an den Veranstalter: Aktuell haben über 50 Teams Komponenten von Würth Elektronik eiSos in ihren Fahrzeugen verbaut. Der Hersteller elektronischer und elektromechanischer Bauelemente fertigt mit 6 700 Mitarbeitenden EMV-Komponenten, Induktivitäten, Übertrager, HF-Bauteile, Varistoren, Kondensatoren, Widerstände, Quarze, Oszillatoren, Power Module, Wireless Power Transfer, LEDs, Sensoren, Steckverbinder, Stromversorgungselemente, Schalter, Taster, Verbindungstechnik, Sicherungshalter sowie Lösungen zur drahtlosen Datenübertragung. „Im Rennbereich werden unsere Komponenten am Limit ausgetestet“, so Marketing-Mitarbeiterin Lisa Richter. Die Teams können in den Klassen Combustion (Verbrennungsmotoren) Electric (Elektrofahrzeuge) Driverless (autonomes Fahren) gegeneinander antreten. Bei der Formula Student gewinnt nicht das schnellste Auto, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket. Am Ende der Saison findet auf dem Hockenheimring ein Abschlussrennen statt.

 

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