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Gewinn von Trumpf bricht ein

Gewinn von Trumpf bricht ein
In der Lasertechnik ist Trumpf nach wie vor führend.
Trumpf GmbH

Der Werkzeugmaschinen-Bauer Trumpf rechnet im Jahr 2020 mit einem konjunkturellen Tiefpunkt. Die schwache Wirtschaftslage mache sich auch der Schweiz bemerkbar.

Die Trumpf AG Schweiz rechnet zum Abschluss des Geschäftsjahres 2018/2019 laut einer Mitteilung mit einem konsolidierten Umsatz von 671 Millionen Franken, was einem Minus von 7,1 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Das Auftragsvolumen sank demnach um 18 Prozent. Der Markt Schweiz entwickelte sich entgegen der rückläufigen Exporte dennoch positiv. Gründe für den Auftragseingang sieht Trumpf in der schwachen Abhängigkeit von der Autombilbranche sowie in starken Branchen wie Medizintechnik, Pharma, Uhren und Schmuckindustrie. In der Schweiz waren zum Geschäftsjahresende 774 Mitarbeitende beschäftigt.

Aufwärtstrend bei der Mikrochipfertigung

Dennoch: Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Firmen-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller mit einem Umsatzrückgang und sinkendem Ergebnis. Vor allem im Bereich Werkzeugmaschinen als auch in der Lasertechnik werde mit jeweils zweistelligen Umsatzrückgängen gerechnet. Die Mikrochipfertigung mit Hilfe ultravioletten Lichts dürfte sich dagegen weiterhin positiv entwickeln.

«Wir hoffen, den Tiefpunkt im Jahr 2020 zu erreichen», sagt Leibinger-Kammüller. Als Ursachen sieht man die rückläufige Marktentwicklung in Asien sowie die Investitionszurückhaltung in der Automobilindustrie.

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Autor

Pressedienst pd

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