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Hacker auf der Isolierstation

Schädlinge in den Käfig sperren
Grundidee ist es, den Browser komplett vom Enduser-System zu entkoppeln und den Angreifer sozusagen in Einzelhaft der ihm gebührenden Behandlung zu unterziehen.
Bitdefender

Secure Web Gateways als Sicherheitsschleusen gegen Eindringlinge sind nur ein erster Schritt. Der Zweite besteht in einer Spezialbehandlung innerhalb des abgeschotteten Brwosers.

Ob Katzenvideos, Facebook, Webmail, Online-Recherchen oder Businessanwendungen: Mitarbeiter benutzen Browser für eine endlose Zahl an Tätigkeiten, mögen diese nun mit der Arbeit zu tun haben oder nicht. Unternehmen müssen schlichtweg damit rechnen, dass ein Kollege auch mal unbedacht auf manipulierte Inhalte klickt. Das stelle nicht mal ein Problem dar, meint Herbert Mayer, Sales Engineer beim IT-Security-Anbieter Bitdefender, «wenn die Infrastruktur dafür richtig aufgebaut ist». Werden die bösartigen Inhalte dann tatsächlich auf dem Endgerät ausgeführt, könne der Schaden immens werden. Mayer: «Die simple Grundidee ist es, den Browser zu virtualisieren, komplett vom Enduser-System zu entkoppeln und die isolierte Umgebung mit den neuesten Möglichkeiten zur Absicherung virtueller Systeme zu schützen». Selbst wenn ein Angriff im ersten Schritt Erfolg habe oder eine Malware Fuss fassen konnte – «sie kann aus ihrem Käfig nicht entkommen und keinen Schaden anrichten». Die Browser Isolation biete sich an für das Top-Management, Finanzwesen und Personalwesen sowie risikoreiche Ressourcen und veraltete Browser an, die zur Unterstützung von Legacy-Anwendungen im Einsatz bleiben müssen.

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Autor

Pressedienst pd

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