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Mensch-Maschine-Schnittstellen kosten Geld

Phoenix Mecano streckt sich nach der Decke.
Phoenix Mecano

Das global aufgestellte Technologieunternehmen Phoenix Mecano feiert ein organisches Wachstum, und ist jetzt immerhin auch mit der Elcom/EMS in den schwarzen Zahlen.

Die wichtigsten Märkte der drei Sparten Gehäusetechnik, Mechanische Komponenten und ELCOM/EMS sind der Maschinen- und Anlagebau, die Mess- und Regeltechnik, die Elektrotechnik, Automotive- und Bahntechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie der Wohn- und Pflegebereich. Im ersten Quartal wurde ein verhaltener Start gemeldet, am 30. April gab der Aktienkurs um 15 Franken nach.

Immerhin ist der konsolidierte Bruttoumsatz der Phoenix Mecano-Gruppe in 2018 um 3,7 Prozent von 627,6 Mio. auf 650,8 Mio. Euro gestiegen. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 49,2 Prozent von 30,7 auf 45,8 Mio Euro. Die Sparte Gehäusetechnik verzeichnete einen Umsatzanstieg um 1,6 Prozent. Das Betriebsergebnis reduzierte sich um 8,8 Prozent – wie es heisst, „aufgrund leicht überproportionaler Kostensteigerungen und zukunftsgerichteter Entwicklungsaufwendungen im Bereich der Mensch-Maschine-Schnittstellen“. Der Bruttoumsatz der Mechanischen Komponenten erhöhte sich um 5,6 Prozent auf 327,9 Mio. Euro. Belastend wirke in dieser Sparte der schwelende Handelskonflikt zwischen USA und China mit Auswirkungen auf Zoll- und Logistikaufwendungen sowie die schwache Nachfrage im Geschäft mit Linearantrieben für den Komfort- und Pflegemöbelmarkt in Europa. Der Bruttoumsatz der Sparte ELCOM/EMS stieg um 2,2 Prozent auf 136,3 Mio. Euro. Erstmals seit mehreren Jahren konnte die Sparte mit drei Millionen Euro wieder ein positives Betriebsergebnis erzielen.

 

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