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Rezepte gegen Cyber-Bedrohungen

Rezepte gegen Cyber-Bedrohungen
Bild: Pixabay/madartzgraphics

Cyber-Angriffe sind in den letzten Jahren immer ausgefeilter, effektiver und schneller geworden. Die IT-Firma Fortinet rät Unternehmen, bei ihrer Security-Strategie auf Integration, fortgeschrittene Künstliche Intelligenz (KI) und anwendbare, so genannte «Threat Intelligence» zu setzen, um sich proaktiv vor Angriffen zu schützen.

Um sich effektiv gegen aggressive Attacken zu schützen, sollten Unternehmen in der Lage sein, in Echtzeit auf Cyber-Angriffe zu reagieren. Im Kampf gegen Cyber-Kriminelle werden Fortschritte bei künstlicher Intelligenz (KI) und «Threat Intelligence» eine entscheidende Rolle spielen.

Eines der Ziele von sicherheitsorientierter KI besteht darin, ein adaptives Immunsystem für das Netzwerk zu schaffen, ähnlich dem des menschlichen Körpers. Die erste Generation von intelligenten Systemen setzt Machine-Learning-Modelle ein, um zu lernen, Informationen zu korrelieren und dann eine Handlungsentscheidung treffen. Die zweite Generation verfügt über noch fortgeschrittenere Fähigkeiten zur Mustererkennung. Mit ihrer Hilfe lassen sich zum Beispiel Zugangskontrollen erheblich verbessern, indem man Lernknoten in einer Umgebung verteilt. Die dritte Generation von KI wird regionale Lernknoten miteinander verbinden, statt Daten an ein zentrales, monolithisches Rechenzentrum zu leiten. Dadurch können lokal gesammelte Informationen gemeinsam genutzt, korreliert und stärker verteilt analysiert werden. Diese Entwicklung spielt eine wichtige Rolle, um wachsende Edge-Umgebungen abzusichern.

Maschinelles Lernen

Traditionell nutzt maschinelles Lernen «Threat Intelligence» aus Feeds, internem Netzwerkverkehr und Datenanalysen. Dazu kommt künftig eine Flut aus relevanten Informationen von neuen Edge-Geräten und lokalen Lernknoten. Indem ein KI-System diese Echtzeitinformationen verfolgt und korreliert, gewinnt es nicht nur einen umfassenderen Überblick über die Bedrohungslandschaft. Es kann auch anpassen, wie lokale Systeme auf lokale Ereignisse reagieren. Wenn KI-Systeme ihre Informationen im gesamten Netzwerk teilen, können sie Bedrohungen erkennen, korrelieren, verfolgen und sich auf sie vorbereiten. Ein solches verbundenes Lernsystem vernetzt Datensätze. Dadurch sind Lernmodelle in der Lage, sich an veränderte Umgebungen und Trends anzupassen. Ein Ereignis, das an einem Punkt eintritt, kann dann die Intelligenz des gesamten Systems verbessern.

Angriffe vorhersagen

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ist ein System in der Lage, automatisch nach Angriffen zu suchen und sie zu erkennen – sowohl bevor und nachdem sie stattfinden. Indem Unternehmen maschinelles Lernen mit statistischen Analysen kombinieren, können sie KI-gestützt massgeschneiderte Handlungsanweisungen entwickeln. Mit solchen Threat Playbooks lassen sich zugrunde liegende Muster aufdecken. Diese ermöglichen es dem KI-System, vorherzusagen, was der Angreifer als Nächstes tun wird, wo die nächste Attacke stattfindet und welche Akteure die wahrscheinlichsten Täter sind. Wenn diese Informationen in ein KI-Lernsystem einfliessen, können entfernte Lernknoten einen erweiterten und proaktiven Schutz bieten. Sie erkennen dann nicht nur Bedrohungen, sondern sagen auch Bewegungen vorher, greifen proaktiv ein und koordinieren sich mit anderen Knoten, um gleichzeitig alle Angriffswege zu schliessen.

Weiterführende Informationen zur Thematik gibt es hier nachzulesen:

https://www.fortinet.com/blog/threat-research/fortinet-q2-2019-threat-landscape-report.html

https://www.fortinet.com/blog/industry-trends/fortinet-2020-threat-landscape-predictions.html

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Autor

Pressedienst pd

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