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Stromversorger müssen Infrastruktur schützen

Mehr Sicherheit für die Grundversorgung
Immer mehr Smart-Meter verleiten Hacker zum Angriff.
Electrosuisse

Auch kleinere KMU müssen erkennen, dass sie für Hackerattacken weder zu klein noch uninteressant sind. Zudem verlangen immer mehr dezentrale Einspeiser nach Absicherung.

Electrosuisse hat bei kleinen und mittleren Elektrizitätswerken untersucht, wie es um deren Fähigkeit steht, den Bedrohungen des digitalen, global vernetzten Zeitalters zu begegnen. Einer von dem Verband in Auftrag gegebene Studie zufolge erkennen KMU, dass auch sie für Cyberattacken weder zu klein noch zu wenig interessant sind. Vor allem für Unternehmen der kritischen Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorgung sei das Management von digitalen Risiken von existenzieller Bedeutung. Electrosuisse wollte wissen, wie es um die «Cyber-Resilienz» bei kleinen und mittleren Elektrizitätswerken steht, und hat diese mit einem Cybersecurity Quick Assessment erhoben. Es wurden die Betriebsleiter und IT- und OT- beziehungsweise Cybersecurity-Verantwortlichen von 30 Werken mit vier bis 600 Mitarbeitern befragt. Erfreulich sei festzustellen, dass Cybersecurity bei allen Elektrizitätswerken mehr oder weniger thematisiert werde, auch wenn die Aufgabe bei den kleineren noch wenig systematisch angepackt werde.

 

 

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Autor

Pressedienst pd

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