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Weltgrösste Power-to-Gas-Anlage entsteht in Dietikon

Die Power-to-Gas-Anlage in Dietikon soll jährlich 4000 bis 5000 Tonner CO2 einsparen.
Bild: Viessmann

In Dietikon soll die weltweit grösste Power-to-Gas-Anlage entstehen. Durch die Verbrennung von erneuerbarem Gas anstatt Heizöl sollen jährlich 4000 bis 5000 Tonnen weniger CO2 emittiert werden.

 

Bauherr der Anlage ist der Energieversorger Limeco, Technologie- und Entwicklungspartner sind microbEngergy, Schmack Biogas sowie Siemens. Die Power-to-Gas-Anlage soll in einem mikrobiologischen Prozess Wasserstoff zu Methan umwandeln. Die Technolgie wurde von microbEnergy, einer Tochter der Viessmann Group, entwickelt und zur industriellen Serienreife gebracht. Technologielieferant für die Elektrolyse ist Siemens.

Hintergrund des Projektes ist die schweizerische Energiestrategie 2050, die auf Atomausstieg, die Reduktion von Treibhausgasen und den Ausbau von erneuerbarer Energie wie Solar- oder Windkraft setzt. Für Patrik Feusi, Geschäftsführer bei Limeco, ist die PtG-Technologie der Schlüssel für ein regionales umweltfreundliches Energiekonzept: «Mit Strom aus unserer Kehrichtverwertungsanlage und dem Klärgas aus unserer Abwasserreinigungsanlage liefern wir die zwei wichtigsten Zutaten im Power-to-Gas-Prozess – und zwar am gleichen Standort. Darum macht das erste Schweizer Hybridkraftwerk genau hier in Dietikon Sinn.»

Der Spatenstich für die Anlage soll im Frühjahr 2020 erfolgen, die Inbetriebnahme rund ein Jahr später. Für den Bau der Anlage zeichnet Schmack Biogas verantwortlich, ebenfalls eine Tochter der Viessmann Group. Durch die Verbrennung von erneuerbarem Gas anstelle von Heizöl sollen jährlich 4000 bis 5000 Tonnen weniger CO2-Emissionen entstehen, was dem Verbrauch von ungefähr 2000 Haushalten entspricht, betont Limeco.

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Autor

Pressedienst pd