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Planzer führt fahrerloses Transportsystem ein

Planzer führt fahrerlose Transportsysteme ein
Bei Planzer ist seit neuestem im Logistikzentrum in Felben-Wellhausen (Kanton Thurgau) ein fahrerloses Transportsystem (FTS) von SSI Schäfer im Einsatz.
Bild: Planzer

Das Schweizer Transport- und Logistikunternehmen Planzer setzt für den Betrieb in seinen Logistikzentren auf fahrerlose Transportsysteme (FTS) von SSI Schäfer. Das erste System wurde am Planzer-Logistikzentrum in Felben-Wellhausen im Kanton Thurgau in Betrieb genommen.

Der Logistikdienstleister Planzer mit Hauptsitz in Dietikon hat für seinen Standort in Felben-Wellhausen ein fahrerloses Transportsystem (FTS) angeschafft. Fahrerlose Transportsysteme optimieren die Ressourceneffizienz innerhalb eines Logistikstandorts, heisst es in einer Medienmitteilung von Planzer. Die Anlage kommt vom Intralogistik-Spezialisten SSI Schäfer mit Sitz in Neunkirch (Kanton Schaffhausen). Zunächst wurde ein System mit zwei FTS-Fahrzeugen installiert. Damit habe Planzer erste Erfahrungen gesammelt, was zum Entschlacken von Prozessen und Optimieren von Ressourcen geführt habe.

FTS sind motorisierte, selbststeuernde Flurfördergeräte wie zum Beispiel Stapler für den automatisierten Warentransport, heisst es in der technischen Beschreibung von Planzer. Sie bringen Fördergut von einer Aufgabenstelle zu einer anderen und bewegen sich nach einem ersten Klick ohne direktes menschliches Einwirken.

«Die Anlage von SSI Schäfer mit FTS und Leitsystem funktioniert gut. Die Akzeptanz für die Fahrzeuge ist da, die Mitarbeitenden sind stolz, dass ein neues System als Prototyp an unserem Standort eingesetzt wird. Die FTS-Fahrzeuge haben sich als vollwertige Teammitglieder integriert», wird Roger Graf, Standortleiter von Planzer in Felben-Wellhausen, zitiert.

Konkret transportiert ein FTS in Felben kommissionierte Kleinteile vom automatischen Kleinteilelager mit rund 52‘000 Teilen und Komponenten zum Transportbehälter. Mit nur einem Klick erteilen Mitarbeitende den Transportauftrag. Die beiden Fahrzeuge finden aufgrund der Programmierung ihren Weg selber und durchqueren dabei mehrere Hallen. Hindernisse erkennen sie automatisch und halten an.

In einer zweiten Ausbaustufe soll der Automationsgrad erhöht werden. Die FTS-Fahrzeuge sind dann auch ohne manuelle Auftragseingabe unterwegs.