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Alu-Regaltechnik für die Raumstation im Eis

Ausflug ins ISS-Gemüse
Hier kommt auch Eberhard Kohlberg, Projektleiter der anspruchsvollen Logistik, zu Wort.
DLR / Alfred-Wegener-Institut

Spezielle Verbindungstechnik und Aluminium-Regalelemente aus Expertenhand boten dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) bei der Konstruktion eines «Gewächshauses» in der Antarktis willkommenen Halt für Pflanzen und Messgeräte.

Ziel des Projektes Eden ISS und der mobilen Testeinrichtung nahe der Neumayer-Station III in der Antarktis ist die Vorbereitung einer Methode zur Nahrungsmittelherstellung auf der Internationalen Raumstation ISS. Vierzehn internationale Organisationen, Universitäten, Forschungsinstitute und Unternehmen schlossen sich 2015 zum Eden ISS Konsortium zusammen, um ein Gewächshaus für künftige planetare Expeditionen zu konzipieren und zu realisieren. Gemeinsam entwarfen die Projektpartner eine mobile Testanlage, die aus zwei sechs Meter langen Containern besteht. Für die Einrichtung der Container griff das Institut unter anderem auf item-Komponenten aus deren MB Systembaukasten zurück. Für das Gewächshaus in der Antarktis konstruierte das Institut ein Regal aus Aluminiumprofilen und passenden Verbindungselementen mit 21 Ebenen. Jede Regalfläche bietet dabei Platz für zwei nebeneinander angeordnete Plastikboxen, in denen die Gemüse- und Obstpflanzen wachsen. «Wir kultivieren derzeit rund 200 Pflanzen», berichtet ein Projektverantwortlicher vom DLR. «Bisher ernteten wir hauptsächlich Salat, Gurken und Tomaten – im Durchschnitt zwischen vier und fünf Kilogramm Gemüse pro Woche.» Während sich in einem Container die Pflanzen befinden, wurde in dem zweiten Container ein Servicebereich für die Laborarbeit mit Versorgungssystemen und einem Arbeitsplatz eingerichtet.

Hier kommt auch Eberhard Kohlberg, Projektleiter der anspruchsvollen Logistik, zu Wort.

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Autor

Pressedienst pd

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